Fachurteile
doc31Die Entwicklung und Erprobung von Xarita fand in enger Zusammenarbeit mit Gynäkologen statt.

Aus diesem Grund baten wir den Spezialisten für Endokrinologie und Menopause der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, Professor Dr. Dr. Alfred O. Mück um sein fachliches Urteil zu Xarita.

Hier seine Bewertung:
Die in der Testreihe 2007 nachgewiesene Wirkweise von Xarita führte bei den Testpersonen zu folgenden Ergebnissen:

* sie empfanden eine deutliche Steigerung ihres Lustempfindens
* sie fühlten sich stärker sexuell erregt
* sie erlebten – aufgrund größerer sexueller Lust und Erregung – häufigere Orgasmen
* ihre Partner fühlten sich stärker sexuell befriedigt

Dieses subjektive Empfinden der Frauen, die an der Testreihe teilnahmen, lässt sich aber bereits im ersten Schritt auf drei objektiv nachweisbare Eigenschaften zurückführen, die die Ätherischen Öle in Xarita gewährleisten:

Ätherische Öle wirken bekanntlich durchblutungsfördernd. In ihrer Anwendung erweitern sie die lokalen Kapillaren, wodurch sich ein subjektives Wärmegefühl entwickelt.
So wie man es zur Bekämpfung von Erkältungskrankheiten kennt, wo solche Öle ebenfalls zur Linderung der Symptome eingesetzt werden.
Die Stärke des Effektes ist abhängig von der jeweiligen Konzentration des ätherischen Öls. Die in Xarita verwendeten Öle sind entsprechend konzentriert.

Die zweite - in diesem Zusammenhang wichtige Eigenschaft ist, dass die Öle in die Haut resorbiert, aber kaum systemisch resorbiert werden, was bedeutet, dass sie kaum ins Blut übertreten.
Somit sind bei der Anwendung von Xarita auch keine systemischen Nebenwirkungen zu erwarten.

Die dritte wichtige Eigenschaft ist die hervorragende lokale Verträglichkeit dieser Stoffe, weshalb sie häufig auch ein wesentlicher Bestandteil verschiedener Kosmetikprodukte sind.

Für die Wirkweise des Präparats Xarita sehe ich drei wesentliche Faktoren:

shutterstock_25109779_021. Die Steigerung der Durchblutung

Bereits seit den 90iger Jahren wurde in verschiedenen Studien mit objektiven Methoden nachgewiesen, dass die Durchblutung im sensiblen Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane der entscheidende Faktor ist, um die Libido und die Lubrikation (Feuchtigkeit) anzuregen, was die  Voraussetzung für einen schmerzfreien Geschlechtsverkehr ist.
So beweisen zum Beispiel Blood Flow Messungen der A.uterina mit Doppler Methodik die Korrelation von Durchblutungsanstieg und gesteigerter Libido und Lubrikation.
Ein - für die Praxis - wichtiger Nachweis, der durch die subjektive Beurteilung der Frauen, die an der Xarita-Testreihe teilgenommen haben, bestätigt wurde.

2. Im Gegensatz zu Hormonpräparaten - keine systemische Resorption

Eine Steigerung der Durchblutung im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane wurde bis dato zumeist nur mittels lokaler oder systemischer Anwendung von Östrogenpräparaten erreicht.
Östrogene sind bekanntlich starke Vasodilatatoren (gefäßerweiternde Arzneimittel), die – ob in lokaler oder systemischer Anwendung (Tabletten oder Östrogenpflaster) – in die Blutbahn gelangen und zu entsprechenden Nebenwirkungen und Risiken führen können.

Von daher bestehen auch eine Reihe von Kontraindikationen wie hormonabhängie Tumore (Brustkrebs, Gebärmutterkrebs), Thrombosen und allgemein akute kardiovaskuläre Erkrankungen.
Für Xarita bestehen diesbezüglich keine Kontraindikationen.

Der Einsatz von Hormonen ist gerade bei Frauen, die eine vaginale Atrophie (Gewebeschwund) mit lokalen Durchblutungsstörungen aufweisen, häufig problematisch. Dies betrifft zum Beispiel Frauen mit ausgeprägter Adipositas (Fettleibigkeit), Raucherinnen, Diabetikerinnen oder Frauen mit Bluthochdruck.

Entsprechend den Angaben des Herstellers können all diese Frauen (über 50 % der älteren Patientinnen) ohne Einschränkung Xarita anwenden. Auch Frauen nach hormonabhängigen Tumoren wie Brustkrebs können Xarita anwenden.
Für den Frauenarzt ist dies eine wichtige Zielgruppe, da die Betroffenen, aufgrund einer vorausgegangenen Chemotherapie, zumeist extrem stark unter einer vaginalen Atrophie mit Verlust der Lubrikation und starker Einschränkung der lokalen Durchblutung leiden.
Zudem ist auch noch aus psychischen Gründen die Libido stark eingeschränkt.

Frauenärzte verfügen über kaum eine Alternative, die wirksam ist, da die meisten hormonfreien Gele nur ungenügend wirken.

shutterstock_25109779_013. Für die Libidosteigerung förderlich

Nicht zuletzt, kann allein schon die spezielle Anwendungsvorschrift von Xarita dazu führen, dass die Libido gesteigert wird:

Frauen, die Xarita für 5 Minuten lokal im sensibelsten Bereich einmassieren, sind aller Voraussicht nach schon rein mental für eine Steigerung der Libido bereit. Dadurch ist eine primäre Voraussetzung geschaffen, die zu einer Steigerung der sexuellen Erlebnisfähigkeit führt.

Und ergänzend sei auch noch hinzugefügt, dass dieser Akt des Einmassierens auch - oder noch besser - durch den Partner erfolgen kann.

Zusammenfassend bleibt festzustellen:

Xarita zeigt aufgrund seiner durchblutungsfördernden Inhaltsstoffe Wirkung.

Die Verträglichkeit des Präparats ergibt sich ohne Zweifel aus den speziellen Eigenschaften der Wirksubstanz.

Xarita ist frei von Hormonen. Die Medikation von Hormonen ist aber das derzeit häufigste Mittel, um spezielle lokale Probleme (wie vaginale Atrophie, Einschränkung der Lubrikation) zu behandeln und durch lokale Anwendung die Libido zu steigern, sowie vaginal anzufeuchten (auch als Voraussetzung zur Vermeidung von Schmerzen beim Geschlechtsverkehr), um damit dann letztlich auch die Orgasmusfähigkeit zu steigern.

Da aber gerade bei Frauen mit eingeschränkter sexueller Funktion die Anwendung von Hormonpräparaten häufig Probleme aufwirft, ist Xarita als Alternative dazu, aus meiner Sicht, absolut empfehlenswert.

Tübingen, März 2009
 
SSL